Heute jedoch schenkte er dem Fenster nicht einmal einen flüchtigen Blick. Trautman und die anderen standen hinter den Instrumentenpulten. Auf Trautmans Gesicht lag ein besorgter Ausdruck.

»Was ist los?« fragte Mike. »Sind wir schon aufgetaucht?«

»Nein«, antwortete Trautman, ohne von seinen Instrumenten aufzublicken. »Und ich fürchte, das werden wir so schnell auch nicht.«

Mike durchquerte den Salon mit raschen Schritten und trat neben ihn. Chris, der jüngste seiner vier Freunde, die es zusammen mit ihm auf die NAUTILUS verschlagen hatte, nickte ihm flüchtig zu, während Ben, Juan und André keinerlei Notiz von ihm zu nehmen schienen. Sie alle starrten ebenso gebannt wie Trautman auf das Instrumentenpult.

»Was ist los?« fragte Mike noch einmal.

Anstelle einer Antwort deutete Ben mit einer Kopfbewegung auf die runde Glasscheibe, der ihrer aller Aufmerksamkeit galt. Das Bild, das in leuchtenden Grüntönen darauf zu sehen war, schien im ersten Augenblick keinen Sinn zu ergeben. Mike und die anderen jedoch konnten es entziffern, nachdem Trautman ihnen die Funktion des Gerätes erklärt hatte – für das übrigens jeder Seefahrer auf der Welt ohne Zögern seine rechte Hand gegeben hätte. Der kreisende Lichtstrahl, der von der Mitte des Schirmes ausging, zeigte die genaue Position und Größe von allem, was sich im Umkreis mehrerer Meilen um die NAUTILUS befand.

Mike zog überrascht die Augenbrauen hoch, als er den länglichen Lichtfleck sah, der in regelmäßigen Abständen am Rand der Scheibe aufleuchtete und wieder erlosch. Und dann wurde aus seinem Erstaunen jäher Schrecken, als er begriff, wiegroßdas sein mußte, was da als harmloser Lichtpunkt auf dem Schirm erschien. »Und ich dachte, wir wären ihn endlich los«, seufzte Ben. »Dieser Kerl wird allmählich wirklich lästig.«



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