
te, und als er weitersprach, lag in seiner Stimme ein besorgter
Ton. »Ich weiß nicht, was es ist, aber es ist schneller als wir. Viel schneller.« Er atmete hörbar ein, hob nun den Blick und sah Mike und die vier anderen der Reihe nach an.
»Und es kommt genau auf uns zu.«
Trautman hatte errechnet, daß der Verfolger ungefähr drei Stunden benötigen würde, um die NAUTILUS einzuholen. Sie hatten einen Teil dieser Zeit mit Mutmaßungen zugebracht, um was es sich bei ihrem unheimlichen Verfolger wohl handeln mochte: angefangen von einem Tier bis zu einem anderen Unterseeboot, mit dem Winterfeld sie jagte – aber hätte er ein solches gehabt, würde er kaum mehr versuchen, die NAUTILUS in seine Gewalt zu bringen. Schließlich hatten sie es aufgegeben.
Nun war die Zeit beinahe um. Mike und die anderen hatten sich vor dem großen Fenster versammelt und blickten gebannt hinaus. Die NAUTILUS war höher gestiegen und befand sich jetzt nur noch fünf oder sechs Meter unter dem Meeresspiegel, hoch genug, daß das Wasser rings um sie herum von blauem Licht durchdrungen war und sie ihren Verfolger wenigstens sehen konnten, wenn er heran war, aber gerade noch tief genug, um nicht von der Gewalt des Sturmes durchgeschüttelt zu werden, der das Meer über ihnen immer noch aufpeitschte.
»Seltsam«, murmelte André. »Wir müßten ihn doch schon sehen.« Er wandte sich zu Trautman um, der hinter den Kontrollinstrumenten stand.
Der weißhaarige Steuermann der NAUTILUS zuckte mit den Schultern. »Es ist jedenfalls ganz nahe. Aber ich kann nicht genau feststellen,wienahe.« Er runzelte die Stirn. »Das ist merkwürdig.«
»Was ist merkwürdig?« fragten Juan und Mike wie aus einem Mund. Sie drehten sich zugleich zu Trautman herum.
